Herbert ProhaskaProhaska startete seine Profikarriere im Jahr 1972 als ihn Austria Wien vom unterklassigen Verein "Ostbahn XI" verpflichtete. Bis 1980 wurde er mit der Wiener Austria vierfacher Österreichischer Meister und dreifacher Österreichischer Cupsieger. 1980 wechselte er zu Inter Mailand, gewann im zweiten Jahr mit den "Nerazzuri" (dt. schwarz-blau) den italienischen Cup und transferierte anschließend zum AS Rom. Dort gelang gleich in der ersten Saison der Gewinn der italienischen Meisterschaft und Prohaska kehrte danach zu Austria Wien zurück. In den folgenden drei Jahren erspielten die Wiener jeweils den Meistertitel und 1986 den Cup. 1989 erklärte Prohaska seinen Rücktritt als Spieler. Auch mit der Nationalmannschaft feierte Prohaska Erfolge. 1977 schoss er mit seinem "Spitz von Izmir" Österreich zur WM-Endrunde 1978 in Argentinien. Dort folgte das legendäre Wunder von Córdoba mit dem 3:2 Sieg über Deutschland. Auch an der WM 1982 in Spanien nahm er mit Österreich teil und spielte beim Nichtangriffspakt von Gijón. Kurz nach seinem Rücktritt als Spieler arbeitete Prohaska bereits als Trainer bei Austria Wien. Bis 1992 gelangen ihm mit der Austria zwei Meistertitel und zwei Cupsiege. 1993 wurde er Trainer der österreichischen Fußballnationalmannschaft und qualifizierte sich 1997 als Gruppensieger für die WM 1998 in Frankreich. 1999 setzte es in Spanien ein 0:9 Debakel und Prohaska trat von seinem Amt zurück. Von 1999 bis 2000 war er wiederum Trainer der Wiener Austria. Zudem wurde er 2004 zu Österreichs Fussballer des 20. Jahrhunderts gewählt und erhielt 1997 das "Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich" und 2005 das "Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich" Zur Übersicht Dieser Artikel basiert auf dem Artikel "FIFA 100 " aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. Kennst du schon?
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